Ausbildung


Glaser – ein Beruf mit Zukunft

Glaser sorgen für den Durchblick! Wer heute diesen vielseitigen und kreativen Beruf
erlernen will, hat beste Zukunftschancen. Denn der Werkstoff Glas erfreut sich in der modernen Architektur, sowohl im Innen- als auch im Außenbereich, immer größerer Beliebtheit.


Glaser arbeiten an der Verglasung von ganzen Fassaden an Gebäuden, Balkonbrüstungen oder Vordächern. In Fenster und Türen bauen sie wärme- und schalldämmendes oder auch einbruchhemmendes Glas ein. Glaser reparieren, konstruieren und restaurieren.
Im Innenbereich kann der Glaser beim Entwerfen und Herstellen von Glasmöbeln seine ganze Kreativität zeigen und interessante Konstruktionen wie Theken, Spiegel, Dusch- und Innentüren anfertigen und montieren. 

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Mehr über die spannende Welt des Glasers erfahrt Ihr hier:

Gründliche betriebliche und überbetriebliche Ausbildung

Glaser ist ein anerkannter Ausbildungsberuf. So durchläuft der Glaser eine umfassende dreijährige praktische Ausbildung im Betrieb. Ergänzt wird sie durch eine überbetriebliche Ausbildung in der Glaserinnung. Die Ausbildungswerkstatt ist mit modernsten Maschinen ausgestattet. In den überbetrieblichen Lehrgängen werden vor allem die Arbeitsbereiche vermittelt, die nicht in allen Glasereien ausgeführt werden können.

Wichtige Voraussetzungen für den Glaserberuf

Wer eine Ausbildung zum Glaser machen möchte, sollte einen Hauptschul- oder Realschulabschluss mit guten
Kenntnissen in den Grundlagen der Mathematik mitbringen.
Für Beratungsgespräche bei Kunden sind Aufgeschlossenheit, Teamfähigkeit und Freundlichkeit wichtig.
Kreativität und Phantasie, z. B. für die Herstellung von Glasmöbeln und natürlich handwerkliches Geschick werden selbstverständlich vorausgesetzt.

Wer all dies mitbringt, ist im Glaserberuf genau richtig!

Die Ausbildungsschwerpunkte

Während der Ausbildung zum Glaser in der Fachrichtung Verglasung und Glasbau, lernt der Auszubildende das Zuschneiden und Veredeln von Glas, das Verarbeiten von Dicht-, Kleb- und Dämmstoffen sowie den Einbau von Fenstergläsern in Metall-, Holz- und Kunststoffrahmen. Außerdem wird er in der Herstellung von Dusch-, Ganzglas- und Schiebetüren und deren Montage ausgebildet.
Und natürlich wird der Auszubildende in der Kundenberatung geschult.


Gute Zukunftsperspektiven

Die Zukunftschancen im Glaserberuf sind sehr gut, denn ausgebildete Fachkräfte werden von vielen Betrieben gesucht. Für einen ausgebildeten Glasergesellen gibt es verschiedene Möglichkeiten der Weiterbildung und Spezialisierung, bis hin zum Meisterlehrgang und der Selbstständigkeit.
Aber auch ein technisches Studium lässt sich gut an eine Glaserausbildung anschließen.
Außerdem ist die Glaserausbildung eine gute Basis, um in anderen Berufen zu arbeiten oder in verwandten Berufen eine zweite Ausbildung zu absolvieren.

Die Ausbildungsvergütung

Als Auszubildender erhält man
im ersten Lehrjahr 450,– €, im zweiten 550,– € und im letzten Lehrjahr 650,– € brutto.
Das Anfangsgehalt eines Glasergesellen liegt bei etwa 1.800,– € brutto und steigt je nach Betriebszugehörigkeit und Alter.

Prüfungen zeigen den Ausbildungsstand

Vor dem Ende des zweiten Ausbildungsjahres gibt es eine Zwischenprüfung, um zu sehen, ob die Inhalte der bisherigen Ausbildungszeit richtig vermittelt worden sind. Am Ende des dritten Ausbildungsjahres erfolgt die Gesellenprüfung.
Die Prüfungen bestehen jeweils aus einem praktischem und einem schriftlichem Teil. Bei der Gesellenprüfung kann es zu einer mündlichen Prüfung kommen.

Die Ausbildung in der Berufsschule

Die Auszubildenden der Hamburger Glaserbetriebe werden in der Gewerbeschule 19 im Hamburger Stadtteil Nettelnburg unterrichtet. Im ersten Lehrjahr findet der Unterricht zweimal wöchentlich statt, im zweiten und dritten Lehrjahr einmal pro Woche. Die Hauptfächer in der Berufsschule sind Fachrechnen, Fachkunde, Zeichnen und Praxisarbeit.



Hier findet man die Ausbildungsbetriebe

Eine ausführliche Liste mit den Ausbildungsbetrieben der Glaserinnung Hamburg gibt es hier.



Lehrlingswart

Der Lehrlingswart Klaus Bartels ist Ansprechpartner für die Auszubildenden und deren Betriebe. Zu erreichen ist Herr Bartels über die Geschäftsstelle der Innung.


Weitere Informationen


Wer noch mehr über die Ausbildung zum Glaser erfahren möchte, kann sich gerne an die Glaserinnung Hamburg wenden oder sich auf unserer Webseite informieren:

Das Praktikum – die „Schnupper-Ausbildung“

Die meisten Ausbildungsbetriebe bieten interessierten jungen Leuten die Möglichkeit, während eines Praktikums vor einer Entscheidung für eine Ausbildung in den Beruf hinein zu „schnuppern“. Während des Praktikums werden z. B. leichte Glaszuschnitte geübt, man hat die Möglichkeit, den Glasergesellen über die Schultern zu schauen und bei leichten Arbeiten zu unterstützen. Ein Praktikum gibt einen guten Einblick in den Glaserberuf und zeigt auf, ob dieser Beruf Spaß macht.